Vorschau auf den Konzertabend
Liebe Freunde der Musik!
Vor einem Jahr ist Georg Kjurdian schon einmal bei uns aufgetreten und hat damals sein Konzert mit einem virtuosen Sturm über die Tastatur beendet. Tief beeindruckt von den Konzertparaphrasen Busonis und Liszts über Wagnersche Musik haben wir das Konzert verlassen.
Nun spielt er also wieder bei uns und gibt dieses Mal auch einen Einblick in die Musik seines Heimatlandes.
Beginnen wird er allerdings mit einer doppelten Verbeugung vor unserem Ehrenschlaraffen Florestan, also Ludwig van Beethovens Bagatellen op 126. Immerhin hat Beethoven sie selbst als “mit das Beste, was ich je geschrieben habe” bezeichnet. Mit der Fantasie op77 bekommen wir einen Einblick, wie er sich beim freien Improvisieren angehört haben dürfte – jedenfalls war das zu seiner Zeit schon die Einschätzung von Czerny.
Noch während seiner Gymnasialzeit hat Richard Strauss seine 5 Stücke op. 3 für Klavier geschrieben: hier zeigt sich schon im Kleinen, was er später im Rahmen seiner symphonischen Dichtungen und seiner Opern an Wirkung entfesseln konnte.
Damit wenden wir uns der lettischen Musiklandschaft zu und hier darf natürlich sein Lehrer Peteris Vasks nicht fehlen. Mit Jazeps Vitols und Felix Blumenfeld hören wir zwei spätromantische Komponisten (beide aus der Schule von Rimsky Korsakov).
Das vollständige Programm für das Konzert am 28. März finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.
Mit großer Vorfreude grüßt
Martin Selbach / Rt AZUR
